Erfahre, was du bei Arthrose nicht essen solltest – 7 konkrete Lebensmittel zu meiden

Arthrose Essenverbot

Du leidest an Arthrose und fragst dich, welche Lebensmittel du meiden solltest? Keine Sorge, in diesem Artikel erklären wir dir, was du bei Arthrose nicht essen solltest. Wir gehen auch auf mögliche Alternativen ein. Du wirst also nach dem Lesen genau wissen, was du bei Arthrose besser nicht essen solltest. Also, lass uns loslegen!

Bei Arthrose solltest du vor allem auf Lebensmittel verzichten, die reich an ungesättigten Fettsäuren sind, wie z.B. fettes Fleisch, fetter Fisch, Butter, Margarine, Schmalz, Mayonnaise und fette Süßigkeiten. Es ist auch ratsam, Lebensmittel zu vermeiden, die reich an Purinen sind, wie Innereien, Fleisch- und Fischbrühe, Fisch, rotes Fleisch, sojabohnen, Bohnen, Hülsenfrüchte, Champignons und Hefe. Auch solltest du auf Alkohol und raffinierte Kohlenhydrate wie Weißmehlprodukte, Zucker, Süßigkeiten und Maissirup verzichten. Es ist auch wichtig, dass du viel frisches Obst und Gemüse isst, damit du genug Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe bekommst.

Gesund bleiben: Vermeide rotes Fleisch, Wurst & Zucker

Du solltest unbedingt deinen Fleischkonsum eindämmen, denn vor allem rotes Fleisch und Wurst enthalten viele Stoffe, die Entzündungen fördern. Dazu zählt die Arachidonsäure, eine Omega-6-Fettsäure, die man vor allem in Schweinefleisch und Wurst findet. Aber auch zu viel Zucker kann Entzündungen begünstigen. Wenn du gesund bleiben möchtest, achte deshalb darauf, auf rotes Fleisch, Wurst und zu viel Zucker zu verzichten, und stattdessen lieber auf Fisch, Geflügel oder pflanzliche Proteine zurückzugreifen.

Gesundes Gewicht senkt Risiko für Arthrose

Du weißt vielleicht, dass das Alter ein Risikofaktor für Arthrose ist. Aber auch starkes Übergewicht kann zu allen Formen von Arthrose beitragen. Es belastet zum einen die tragenden Gelenke wie Knie oder Hüfte und zum anderen setzt es Botenstoffe frei, die Entzündungen im Gelenk fördern. Durch ein gesundes Gewicht und regelmäßige Bewegung kannst du dem entgegenwirken und dein Risiko für Arthrose senken. Es lohnt sich also, auf dein Gewicht zu achten!

Gesunde Ernährung bei Arthrose: Obst mit Zucker essen, aber in Maßen

Bei Arthrose ist es wichtig, auf eine gute Ernährung zu achten. Obst ist ein wesentlicher Bestandteil davon. Insbesondere solltest Du auf zuckerarme Obstsorten achten, wie Aprikosen, Beeren, Avocados und ähnliche. Gegessen werden können aber auch zuckerreiche Sorten, wie Ananas, Bananen, Birnen, Honigmelone, Mangos, Süßkirschen oder Weintrauben. Allerdings solltest Du dabei darauf achten, dass Du nicht zu viel davon isst – besser ist es, wenn die zuckerreichen Obstsorten nur als kleine Zwischenmahlzeit zwischendurch gegessen werden. Denn zu viel Zucker kann sich negativ auf das Arthrose-Risiko auswirken. Vergiss nicht, regelmäßig Obst zu essen, denn es ist eine einfache Möglichkeit, deinen Körper mit Vitaminen und Nährstoffen zu versorgen.

Sport bei Arthrose: Leichter Ausdauersport empfohlen

Du hast Arthrose? Dann ist es wichtig, dass Du einen Sport wählst, der Deine Gelenke nicht zu sehr belastet. Leichter Ausdauersport wie Fahrradfahren, Nordic Walking, Schwimmen und Aquagymnastik sind dafür optimal geeignet. Laut Remiszewski, einem Experten auf dem Gebiet der Arthrose, empfiehlt es sich, mindestens dreimal pro Woche mindestens eine halbe Stunde Sport zu treiben, um eine individuelle Belastung zu erreichen. Dabei solltest Du darauf achten, dass Du Dich nicht überanstrengst, da dies einen negativen Einfluss auf Deine Arthrose haben kann.

 Arthrose-Diät: Nahrungsmittel die vermieden werden sollten

Fettreduzierte Milchprodukte: So reduzierst du Arachidonsäure

Du solltest auf deine Ernährung achten, wenn du Arachidonsäure reduzieren möchtest. Wenn du Käse und andere Milchprodukte isst, dann solltest du vor allem auf die Fettmenge achten. Viele Produkte werden mittlerweile in fettreduzierter Variante angeboten. Je höher der Fettgehalt ist, desto höher ist auch der Anteil an Arachidonsäure. Daher ist es sinnvoll, eher zu den fettreduzierten Varianten zu greifen, wenn du Entzündungen im Körper vermeiden möchtest.

Knieschmerzen & Arthrose: Ernährung kann helfen

Du hast Knieschmerzen oder Arthrose? Dann solltest du vielleicht einen näheren Blick auf deine Ernährung werfen. Denn viele Milchprodukte enthalten eine Fettsäure namens Omega-6. Diese sorgt dafür, dass Botenstoffe ausgeschüttet werden, die Entzündungen fördern. Einer dieser Botenstoffe ist Prostaglandin, der sogar die Schmerzwahrnehmung verstärken kann. Deshalb ist es ratsam, bei bereits bestehenden Knieschmerzen oder Arthrose lieber die Finger von Milchprodukten zu lassen. Möglicherweise kannst du so die Beschwerden lindern. Probiere es doch einfach mal aus und schau, ob es hilft!

Gesunde Ernährung: Vollkornprodukte reich an Nährstoffen

Vollkornprodukte sind eine wertvolle Ergänzung für eine gesunde Ernährung. Sie sind reich an Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen und können den Blutzuckerspiegel ausgleichen. Einige vollwertige Lebensmittel, die du in deine Ernährung aufnehmen kannst, sind Vollkornbrot, Dinkelbrot, Dinkelnudeln, Vollkornmehl, Mandelmehl, Haferflocken, Vollkornreis, Cous Cous, Quinoa, Pellkartoffeln, Leinöl, Weizenkeimöl, Olivenöl, Rapsöl, Walnussöl, Mandeln, Walnüsse, Haselnüsse, Cashewkerne, Meeresalgen, Magerquark, fettarmer Naturjoghurt und Fisch wie Forelle, Hering, Kabeljau, Karpfen und Lachs. Diese Lebensmittel sind eine hervorragende Quelle für Nährstoffe und helfen dir, deinen täglichen Bedarf an Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen zu decken. Zudem machen sie dich länger satt, sodass du deinen Appetit und deine Kalorienzufuhr unter Kontrolle halten kannst.

Verhindere Arthrose: Bandagen, Orthesen, Training & Ernährung

Eine Kombination aus Bandagen und Orthesen, therapeutischem Training, leichtem Sport sowie einer angepassten Ernährung ist eine der besten Möglichkeiten, um einer Arthrose vorzubeugen oder ihre Symptome zu lindern. Bandagen und Orthesen werden dazu verwendet, um Gelenke und Muskeln zu entlasten und so Schmerzen zu lindern. Durch gezielte Bewegung kannst du die Muskulatur stärken und deine Gelenke stützen. Auch leichter Sport ist eine gute Möglichkeit, um deine Beweglichkeit und dein Allgemeinbefinden zu verbessern. Wichtig ist, dass du Sportarten wählst, die auf deinen individuellen Gesundheitszustand abgestimmt sind. Außerdem solltest du auf eine ausgewogene Ernährung achten und deinem Körper alle notwendigen Nährstoffe zuführen. Auch die vorübergehende Einnahme von Medikamenten kann sinnvoll sein. Am besten besprichst du das aber im Vorfeld mit deinem Arzt.

Verzichte auf Fleisch, Fisch, Eier & Milchprodukte

Wir empfehlen dir, möglichst wenig tierische Produkte zu essen, da diese viel Arachidonsäure und Omega 6 Fettsäuren enthalten. Diese Fettsäuren können sich negativ auf deine Gesundheit auswirken. Daher solltest du auf den Verzehr von Fleisch, Fisch, Eiern und Milchprodukten wie Käse verzichten. Alternativ kannst du pflanzliche Alternativen wählen, die deinen täglichen Nährstoffbedarf decken. Mit einer gesunden Mischung aus Gemüse, Obst, Hülsenfrüchten und Nüssen erhältst du alle wichtigen Vitamine und Mineralstoffe.

Gesunde Protein- und Omega-3-Zufuhr für Arthrose-Patienten

Für Menschen, die an Arthrose leiden, wird die Einnahme von 1 g Eiweiß pro kg Körpergewicht pro Tag empfohlen. Dafür solltest Du vor allem auf Milchprodukte, Eier und Hülsenfrüchte zurückgreifen, da sie weniger Arachidonsäure enthalten als Fleisch oder Fleischprodukte. Manche Kräuterextrakte, wie zum Beispiel Teufelskralle, können ebenfalls eine gesunde Proteinzufuhr für Arthrose-Patienten gewährleisten. Auch Omega-3-Fettsäuren, die in Fisch enthalten sind, sind eine wertvolle Ergänzung für Arthrose-Betroffene, da sie Entzündungen lindern und den Gelenkschmerz verringern können.

Arthrose nicht essbare Nahrungsmittel

Koffeinkonsum: Wie Du Deine Gelenke schützen kannst

Du trinkst gern Kaffee oder Cola? Dann solltest Du vorsichtig sein, denn Koffein kann Deinen Gelenken schaden. Denn es greift den Knorpel an, was dazu führen kann, dass Du an Arthrose erkrankst oder wenn Du sie bereits hast, sich die Symptome verschlimmern. Doch auch wenn Du Koffein konsumierst, heißt das nicht, dass Du unbedingt an Arthrose leiden musst. Es gibt Möglichkeiten, die negativen Auswirkungen zu minimieren, zum Beispiel durch eine gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung. Auch ein Vitamin C und E-Supplement kann helfen, den Körper zu stärken und somit das Risiko einer Arthrose zu reduzieren.

Koffeinkonsum: Wie es Deine Gelenke schützt

Untersuchungen haben ergeben, dass Koffein das Wachstum von Knorpelzellen beeinträchtigt und die Oberfläche des Knorpels porös werden lässt. Dies kann auf lange Sicht zu einer Abnutzung der Gelenke und damit auch zu einem erhöhten Risiko für Arthrose führen. Deshalb ist es wichtig, dass Du auf einen mäßigen Kaffeekonsum achtest, um Deine Gelenke zu schützen. Auch andere Getränke, die Koffein enthalten, solltest Du nur in Maßen genießen. Wenn Du im Alltag entspannt bleiben möchtest, solltest Du stattdessen auf natürliche Alternativen zurückgreifen, die Deinem Körper gut tun. Dazu zählen beispielsweise Kräutertees oder ein Glas Wasser.

Ernährungsumstellung lindert Arthrose-Beschwerden

Du hast eine Arthrose? Kein Problem, denn mit der richtigen Ernährung kannst du Beschwerden lindern. Kalziumreiche Lebensmittel wie Spinat, Broccoli und Milchprodukte können dir helfen. Auch Mineralwasser ist eine gute Wahl, um den Kalziumspiegel zu erhöhen. Außerdem sind magere und fettarme Milchprodukte wie Joghurt und Quark eine gute Alternative. Sie sind lecker und haben einen günstigen Einfluss auf deine Arthrose. Greife darüber hinaus auf frisches Obst und Gemüse zurück, um dich mit Vitaminen und Nährstoffen zu versorgen. Dazu kannst du regelmäßig Fisch, Geflügel und eine Portion Nüsse essen. Mit einer gesunden Ernährung kannst du den Verlauf der Arthrose positiv beeinflussen.

Gesundheitsrisiko durch Solanin: Kartoffeln richtig lagern

Gelenkprobleme betreffen viele Menschen. Deshalb ist es wichtig, bei der Auswahl der Lebensmittel aufmerksam zu sein. Besonders bei Kartoffeln solltest du vorsichtig sein. Die gekeimten Knollen enthalten große Mengen an Solanin, das bekannteste Alkaloid. Um eine erhöhte Aufnahme des Stoffes zu vermeiden, rate ich dir, Kartoffeln kühl, dunkel und trocken zu lagern. Auch, wenn die Kartoffeln bereits angefangen haben zu keimen, solltest du sie lieber wegwerfen. So verhinderst du, dass sich das Solanin weiter ausbreitet und du langfristig gesund bleibst.

Arthrose im Knie? Regelmäßiger Sport kann helfen!

Du hast Arthrose im Knie? Dann ist es wichtig, dass Du regelmäßig Sport machst. Lange Zeit galt intensiver Sport bei der sogenannten Gonarthrose als tabu. Doch eine aktuelle Studie belegt: Bewegung kann die Kniegelenke sogar stärken und so dabei helfen, Arthrose vorzubeugen. Daher ist es wichtig, dass Du Deine Kniegelenke auf eine schonende Weise trainierst und Belastungen vermeidest, die die Knie zu sehr strapazieren. Ausdauersportarten wie Schwimmen, Radfahren oder Nordic Walking sind zwar empfehlenswert, aber natürlich kannst Du auch andere Sportarten wählen. Wichtig ist, dass Du Dich Deinen individuellen Möglichkeiten entsprechend bewegst.

Arthrose-Schmerzen lindern: Kühlung statt Wärme

Bei Arthrose, die aktiviert ist und Entzündungen aufweist, solltest Du auf Wärme verzichten. Denn die Zufuhr von Wärme würde den Entzündungsprozess noch weiter anheizen und die Schmerzen noch verschlimmern. Stattdessen kannst Du Kühlung anwenden, um die Entzündung zu lindern. Dazu eignen sich beispielsweise Kühlpacks, die Du bei Bedarf auf das betroffene Gelenk legen kannst. Auch ein kühlendes Bad oder ein Kompressenumschlag können Linderung verschaffen.

Obstsorten bei Arthrose: Säurearme Alternativen

Tomaten, Spargel, Erdbeeren und ein Übermaß an Zitrusfrüchten können bei Arthrose ein Problem darstellen. Dies liegt daran, dass sie einen hohen Säureanteil besitzen. Diese Fruchtsäuren können, vor allem bei bereits bestehenden Arthrose, nachteilig wirken. Du solltest also auf einen übermäßigen Verzehr dieser Obstsorten verzichten. Stattdessen kannst Du auf andere Obstsorten mit niedrigerem Säureanteil wie Bananen, Äpfel, Ananas oder Birnen zurückgreifen. Diese Obstsorten können Dir bei der Linderung von Arthrosebeschwerden helfen.

Ernährungsumstellung: Zucker reduzieren, Ballaststoffe erhöhen und Flüssigkeit zuführen

Es ist erwiesen, dass eine Ernährungsumstellung einen Einfluss auf Arthrose haben kann. Wenn man den Zuckergehalt erhöht, verstärkt das sofort die Entzündung im betroffenen Gelenk. Wenn du hingegen den Ballaststoffgehalt erhöhst, ändert das die Expression der Knorpelgene und bestimmte zelluläre Stressreaktionen so, dass die Arthrose wieder besser wird. Experten empfehlen daher, bei Arthrose darauf zu achten, die Zufuhr von Zucker und verarbeiteten Kohlenhydraten zu reduzieren und stattdessen unverarbeitete Kohlenhydrate und mehr Ballaststoffe in den Speiseplan aufzunehmen. Auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist wichtig, um den Gelenkschleim zu unterstützen und die Entzündung zu lindern.

NSAR: Entzündungshemmend & Schmerzlindernd bei Arthrose

Du leidest unter Arthroseschmerzen? Dann können dir nicht steroidale Antirheumatika (NSAR) helfen. Diese Medikamente wirken nicht nur entzündungshemmend, sondern auch schmerzlindernd. Zu den wichtigsten NSAR gehören Diclofenac, Ibuprofen und Naproxen. Viele Personen sprechen sehr gut auf diese Medikamente an und können so ihre Schmerzen deutlich reduzieren. Allerdings können NSAR auch Nebenwirkungen haben, weswegen vor der Einnahme ein Arzt oder Apotheker konsultiert werden sollte.

Arthrose? Versuche Kreuzkümmel, Muskat und Koriander!

Hast Du Arthrose? Dann ist es vielleicht einen Versuch wert, eine Messerspitze Kreuzkümmel, Muskat und Koriander zu mischen und ins Essen zu rühren. Laut Studien konnte das bei 80% der Arthrose-Patienten die Beschwerden lindern. Füge dazu noch etwas Öl hinzu und probiere es für einige Wochen aus. Wir können Dir leider nicht versprechen, dass es für jeden funktioniert, aber es kann einen Versuch wert sein. Vergiss aber nicht, dass es auch andere Behandlungsmöglichkeiten gibt, wie z.B. physiotherapeutische Übungen, Krankengymnastik, Schmerzmittel und entzündungshemmende Medikamente. Spreche deshalb vorher immer mit Deinem Arzt, um die richtige Behandlungsmethode für Dich zu finden.

Schlussworte

Du solltest bei Arthrose vor allem Lebensmittel meiden, die reich an entzündungsfördernden Zutaten sind. Dazu gehören vor allem fettes Fleisch, Wurst, Hülsenfrüchte, Zucker und alle möglichen künstlichen Süßstoffe. Stattdessen solltest du viel Gemüse, Obst, Fisch, Samen und Nüsse, Vollkornprodukte und fettarme Milchprodukte essen, die deine Arthrose nicht verschlimmern.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es bei Arthrose wichtig ist auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung zu achten, bei der vor allem auf stark verarbeitete Lebensmittel und zu viel Fett verzichtet werden sollte. Damit kannst du dazu beitragen, dass deine Arthrose-Symptome gelindert werden und dein allgemeines Wohlbefinden verbessern.

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